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A hardcopy of the program for the 2nd Joint Meeting Signal Transduction including all abstracts and a list of participants is available for only EUR 15,00

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Ottmar Janssen!

Meetings and Events

Kurz-Report zum 2. Joint Meeting Signal Transduction: Receptors, Mediators and Genes

Innerhalb verschiedener Disziplinen der molekularen Biowissenschaften hat das Studium der zellulären Signaltransduktion in den letzten Jahren sehr viel Interesse auf sich gezogen. Diese Arbeiten haben zum immer besseren Verständnis vieler Signalprozesse in und zwischen Zellen geführt. Inzwischen kann der Verlauf und die Regulation einiger Signalwege recht detailliert von der Zellmembran und dort lokalisierten Rezeptoren über cytoplasmatische Mittler-Moleküle bis hin zu spezifischen Zielgenen beschrieben werden.

Um ein Forum für einen fruchtbaren interdisziplinären Austausch zwischen einschlägig arbeitenden Forschern aus verschieden Bereichen zu schaffen, wurde im Herbst 1997 erstmalig ein "Joint Meeting" über Signaltransduktion am Paul-Ehrlich-Institut in Langen veranstaltet. An der Organisation dieser Tagung waren die beiden Arbeitskreise "Signaltransduktion" der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) und der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ) und die Studiengruppe "Gentechnik/Biotechnologie" der GBM beteiligt.

Der Erfolg dieser Veranstaltung machte deutlich, daß das Konzept der fachübergreifenden Beschäftigung mit der zellulären Signaltransduktion auf hohem wissenschaftlichen Niveau und in kommunikativer Atmosphäre einem starken Bedürfnis entgegenkommt. Es wurde daher erneut eine Tagung dieser Art ausgerichtet, in deren Konzeption die Erfahrungen vom Vorjahr und damit auch einige Verbesserungsvorschläge der damaligen Teilnehmer einflossen.

Das "2. Joint Meeting Signal Transduction: Receptors, Mediators and Genes" fand vom 19. - 21. November 1998 am Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt statt. Wegen der großen Nachfrage wurden diesmal über 140 Teilnehmer zugelassen, womit die Kapazität des Veranstaltungsortes bis an die Grenzen ausgelastet war. Der Rahmen der Tagung war erneut auf das Ziel bestmöglicher Diskussionsbedingungen ausgerichtet. Die Vorträge wurden nicht von eingeladenen Rednern gehalten, sondern aus dem Fundus der Anmeldungen ausgewählt. Vier Symposien widmeten sich jeweils einem aktuellen Forschungsgebiet aus dem Feld der Signaltransduktion. Die diskutierten Themenbereiche "Signal Transduction Mediated by G-Proteins", "Cell/Cell and Cell/Matrix Interactions in Signaling", "Protein Interaction Domains and Signal Transduction" und "Crosstalk between Signal Transduction Pathways" waren diesmal andere als beim Vorläufer-Meeting 1997. Damit wurde angestrebt und auch erreicht, dass ein neuer Kreis von Rednern Gelegenheit zur Vorstellung von Ergebnissen bekam. Um auch den Posterbeiträgen eine verstärkte Aufmerksamkeit zu verschaffen, gab es als Novum eine Session, in der jeder Posterautor seinen Beitrag in einem einminütigen Kurzvortrag dem Plenum vorstellen konnte ("One Minute - One Transparancy"). In bewährter Weise wurden wieder mündliche Beiträge von ausstellenden Firmen in die Symposien integriert, wodurch den Teilnehmern viele technische Anregungen vermittelt wurden. Um die Veranstaltung auch internationalen Kollegen zu öffnen, wurde Englisch in diesem Jahr zur fast durchgängig verwendeten Kongress-Sprache.

Wie 1997 war besonderer Wert auf die Schaffung optimaler Voraussetzungen für die Knüpfung und Pflege persönlicher Kontakte zwischen den teilnehmenden Wissenschaftlern gelegt worden. Die gemeinsamen Abendessen in entspannter Atmosphäre bildeten ein zusätzliches Forum für ausgiebigen Gedankenaustausch und rundeten eine sehr kommunikationsgeprägte und gelungene Tagung ab, die in ihrem Zuspruch und wissenschaftlichen Niveau den Erfolg des Vorjahres bestätigen und noch übertreffen konnte.

Aufgrund des kontinuierlichen Bedarfs soll das "Signal Transduction"-Meeting eine regelmäßig jährlich stattfindende Veranstaltung werden. Planungen laufen bereits für das 3. Meeting 1999, das voraussichtlich in Berlin stattfinden wird. Weil der organisatorische Aufwand und die finanzielle Abwicklung auf der bisherigen improvisatorischen Basis nicht mehr geleistet werden können, haben die Veranstalter inzwischen die Signal Transduction Society / Gesellschaft für Signaltransduktion (STS/GST) gegründet. Der Zweck des eingetragenen Vereins liegt in der Ausrichtung der jährlichen Signaltransduktions-Meetings und darüber hinaus in der generellen Förderung des interdisziplinären Austauschs zwischen interessierten Wissenschaftlern.
 

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Last modified: 27.10.1999